07. September 2017 Harald Kühne

Wahlforum des DGB in Riesa

Gestern Abend (6.9.2017) in Riesa.

Die kritischsten Fragen bekam die CDU gestellt und Dauerstellvertreter des Innenministers de Maizière, Mackenroth hatte sichtlich Mühe alles in die Reihe zu kriegen. Als er zu seinen politischen Angeboten in Sachen Familien und Kitag angesprochen wurde, sagte er, dass in diesem Punkt das Programm seiner Partei "ungewöhnlich konkret" sei. Was ist dann mit dem gewöhnlichen Rest. Man wird doch mal fragen dürfen?

Susann Rüthrich von der SPD schlug sich wacker und brüstete sich mit der Einführung des Mindestlohns. Ob sie sich daran erinnert, dass die SPD von der LINKEN (die den Mindestlohn zuerst forderte) förmlich zum "Jagen getragen werden musste?".

Den meisten Beifall erhielt unser Tilo Hellmann, Direktkandidat der LINKEN. Fachkundig, belesen mit Detailwissen und einem Schuss Humor wusste er zu allen Themen den Standpunkt der LINKEN rüber zu bringen. Die meisten Schnittmengen gab es zwischen Rot-Rot-Grün.

Kategorien: Bundestagswahl 2017, Kreisverband Meißen

Kommentare

Katrin Weber-Jakulat 08.09.2017, 13:11 Uhr
Gravatar: Katrin Weber-Jakulat

Die 2 Stunden dieser Veranstaltung zu der der DGB eingeladen hatte waren recht aufschlussreich für mich. Das Theme war für mich nicht so vordergründig eher das was die einzelnen Vertreter dazu sagen .es lief jedenfalls respektvoller ab wie bei maybritt Illner im Fernsehen wo zum Schluss alle durcheinander reden und sich ins Wort fallen . Was die Thematik betrifft habe ich von dem Vertreter der CDU Herrn Mackenroth nichts anderes erwartet u Herr deMezaire hätte auch nichts anderes gesagt , selbst wenn Frau Merkel da gesessen hätte .die halten alle zusammen wenn es um ihre Machterhaltung geht . Die SPD Vertreterin fand ich in ihrem Auftreten bissl schnippisch ,fand das alles recht lustig .am besten gefiel mir wirklich Tilo hellmann.feste Aussagen , gute Argumente und das alles gut verpackt in etwas Ironie und Witz . Besonders hat es mich gefreut das Tilo ein Beispiel der Bildungsarbeit und Berufsvorbereitung in der DDR als sehr beispielhaft hervorhob. Da muss ich ihm voll Recht geben denn die PRODUKTIVE ARBEIT war wirklich "Arbeit hautnah kennenlernen " pur .Ich z.B war damals im ROHRWERK ZEITHAIN und auch in der BBS "Martin Andersen Nexö " in Gröba. Trotzdem muss ich tilo sagen wenn er schon sowas würdigt bitte nicht dafür entschuldigen vorher , nicht als ewig gestriger gehalten zu werden . Das was schönes war in der DDR kann uns keiner weg nehmen und kein früherer und folgender Kanzler dieser kapitalistischen BRD kann diese Tatsachen auslöschen denn wir haben es erlebt und werden davon erzählen !!! Solange wir leben . Auch Herr Herold von den GRÜNEN hat mir z.T .aus dem Herzen gesprochen was die Diskriminierung der Arbeitslosen und der völlig emotionslosen Versuche Langzeitarbeitslose irgwie zu vertun , wie Herr Herold richtig anmerkte , in sinnlosen Bewerbertrainingsmaßnahmen u.a. aber seine Bitten an die Politiker werden ungehört verhallen .Diese Gesellschaft nimmt Arbeitslosigkeit in Kauf um ihre perverse Leistungsgesellschaft am Tropf der Banken und Konzerne am Leben zu halten. Er sollte sich fragen ob man dort was ändern sollte .
Das Thema der Beseitigung der Arbeitslosikeit wurde wieder von keinem Vertreter aufgegriffen. Schade. Katrin weber-Jakulat

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