26. Januar 2018 Uta Knebel

27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenken in Großenhain 2017, Foto: Harald Kühne

Seit 1996 ist der 27. Januar in Deutschland ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Am 27. Januar 1945 wurden das Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und zwei weitere Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Damit fand für viele Menschen eine grausame Gefangenschaft ein Ende. Für viele Menschen gab es aber keine Rettung.

Die Vereinten Nationen erklärten im Jahr 2005 den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

50 bzw. 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges sehen es die Menschen in Deutschland und der Welt als wichtig an, diese dunkelste Zeit der Menschheitsgeschichte mit Gedenktagen wach zu halten. „Nie wieder Krieg!“ Diese Erkenntnis aus den Erfahrungen der zwei Weltkriege scheint in Vergessenheit zu geraten. Zeitzeugen gibt es kaum noch, die ihre Leidenswege den Menschen erzählen können. Wer ist aber glaubhafter?

In Radebeul steht ein Schülerprojekt zur Burg Hohnstein am 26. Januar im Mittelpunkt einer Gedenkveranstaltung. Die Gymnasiasten haben eine tiefgründige Forschungsarbeit entsprechend ihrer Möglichkeiten geleistet und werden an Hand von selbst erarbeiteten Tafeln die Geschichte der Burg als Jugendburg und KZ vorstellen.

Weitere Veranstaltungen:

26. Januar 2018, 18.00 Uhr Eröffnung Ausstellungen über Anne Frank im Museum Riesa,

27. Januar 2018 Kranzniederlegungen in

Coswig, Bahnhofstraße 11.00 Uhr,

Großenhain Mozartallee VVN-Denkmal 10.30 Uhr und

Meißen, 10.00 Uhr Käthe-Kollwitz-Park statt.

Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.

Uta Knebel

Kategorien: Kreisverband Meißen

Kommentare

Keine Kommentare zu diesem Beitrag

Hinterlassen Sie einen Kommentar